Entdecken Sie
das Museum
Highlights unserer Ausstellung
Über 1300 Exponate zeigen wir im Museum Lüneburg. Besondere Highlights wie Faustkeile vom Neandertaler, ein tonnenschwerer Einbaum aus der Elbe, die letzte erhaltene Siedepfanne oder die berühmte Ebstorfer Weltkarte laden zum Entdecken und Staunen ein!
Unsere Dauerausstellung
wachsen & gestalten
Menschen werden sesshaft und formen die Landschaft zu ihrem Nutzen
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gründen & bauen
Die Stadt gründet sich auf der Basis der vorhandenen Ressourcen
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Nun tritt der Mensch und mit ihm die Stadt Lüneburg in den Vordergrund. Die geographische Lage zwischen Ilmenau, Kalk- und Kreideberg und die damit vorhandenen Ressourcen Ton, Kalk, Gips und Salz begünstigen den Aufstieg zu einer wohlhabenden Stadt. Kirchtürme und Grenzsteine markieren optisch und politisch das neue Hoheitsgebiet in der Landschaft, die weithin sichtbaren Dampfschwaden der Saline unterstreichen den Wirtschaftsstandort Lüneburg. Überreste des alten Herrschaftssitzes auf dem Kalkberg wie die marmorne Lunasäule oder ein bemalter Buchkasten führen in die von Mythen und Legenden umrankte Zeit der Stadtgründung. Durch die Ausbeutung der lokalen Ressourcen, die der Salzstock und der Kalkberg bieten, entwickelt sich eine wohlhabende und politisch selbstbewusste Bürgerschaft. Ihre schmuckvollen und repräsentativen Backsteinbauten aus Formsteinen prägen das Stadtbild bis heute.
herrschen & herausfordern
Wirtschaftliche Macht und politische Ansprüche stehen dicht nebeneinander
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Der durch den Salzhandel gewonnene Reichtum führt zu Spannungen zwischen der fürstlichen Herrschaft und städtischen Autonomiebestrebungen. Im Lüneburger Erbfolgekrieg zerstören die Bürger 1371 die Burg auf dem Kalkberg. Nur wenige Objekte, darunter ein fast sieben Meter langer Falttisch, sind von der Burg erhalten geblieben. In der St.-Ursula-Nacht schlagen die Lüneburger einen Gegenangriff des vertriebenen Herzogs zurück. Damit beginnt eine wirtschaftliche, politische und kulturelle Blütezeit, in der die Geschicke der Stadt von einer kleinen Gruppe einflussreicher Familien geprägt wird: dem Lüneburger Patriziat. Sie sehen Lüneburg als eine Bürgerrepublik von europäischem Format – ein Selbstverständnis, das sich in den prächtigen Exponaten aus Lüneburger Patrizierhäusern, aber auch in Rathaus- und Kircheninterieur widerspiegelt.
glauben & wissen
Neues Denken verändert unser Weltbild
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finden & forschen
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erinnern & erhalten
Die Spuren der Vergangenheit bilden eine Brücke zur Gegenwart
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kurz & bündig –
die Umsetzung der Ausstellung
Der Rundgang und seine Ausstellungsarchitektur wurde in mehrjähriger Entwicklung zusammen mit einem Team aus Vertretern der Museumsstiftung Lüneburg, wissenschaftlichen Beratern und den Kuratoren des Museum Lüneburg konzipiert. An der Umsetzung waren viele unterschiedliche Gewerke unter der Federführung der Ausstellungsarchitekten, ikon Ausstellungen aus Hannover, beteiligt.












