Kaskaden-Konzerte
Von Mai bis September 2026
Open-Air-Konzerte in der Grünen Oase im Museum Lüneburg
Chansons, Klezmer, Irish Folk, Jazz, Weltmusik, Blues und ein Shanty Chor – vom 31. Mai bis 6. September 2026 gibt es im Museum Lüneburg wieder viele musikalische Höhepunkte zu entdecken. Acht Kaskaden-Konzerte präsentieren lokale Künstler*innen verschiedener Genres und laden in die „Grüne Oase“ des Museums ein.
Die Grüne Oase im Innenhof des Museums
Kaskaden-Konzerte finden auf der kleinen Bühne der „Grünen Oase“ im Innenhof des Museums statt. Nur bei schlechtem Wetter werden sie ins Foyer oder in den Marcus-Heinemann-Saal im Museum verlegt. Einzelne Termine finden auf der Ilmenau-Terrasse des Museums statt. Alle Konzerte beginnen um 16 Uhr und dauern rund eine Stunde.
Tickets für die Kaskadenkonzerte 2026
- Eintrittskarten sind ab Mitte Mai 2026 für 12 Euro im Vorverkauf an der Museumskasse erhältlich.
- Der Verkauf erfolgt während der Öffnungszeiten des Museums (Di-Fr 11:00 bis 18:00 Uhr, Do bis 20:00 Uhr, Sa und So 10 bis 18 Uhr).
- Bitte haben Sie Verständnis, dass für diese Veranstaltung Reservierungen nicht möglich sind.
Veranstaltungsreihen
Wer tritt auf? – Die Termine für 2026 stehen fest!
Dein Onkel dritten Grades
Sonntag, 31. Mai 2026 | 16:00 Uhr
Singer-Songwriter Quintett
Felix Ilse (Congas), Olli Voges (Sologitarre), Enno Popken (Saxophon), Daniel Mannel (Kontrabass) & Marc Busse (Gesang & Gitarre)
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Der Onkel hat den Blues und somit findet man Blueselemente in jedem seiner Stücke, auch wenn manche beim ersten Hören nach Chanson oder Songwriter klingen. Seine rauchige Stimme begleitet er auf der Gitarre. Seine vornehmlich deutschen Texte handeln vom Leben in Hafenkneipen, von schlechten Jobs und guten Gelegenheiten, von warmen Drinks und kalten Frauen, von Liebe und Untergang, aber immer mit einem Augenzwinkern.
Dein Onkel sind:
Felix Ilse – Congas
Olli Voges – Sologitarre
Enno Popken – Saxofon
Daniel Mannel – Kontrabass
Marc Busse – Gesang und Gitarre
Mehmet Ergin
Sonntag, 14. Juni 2026 | 16:00 Uhr
Musikalische Landschaften und mystische Geschichten zwischen Orient und Okzident
Mehmet Ergin (Gitarre)
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Mehmet Ergin entführt sein Publikum in eine Klangwelt, die orientalische Melodien, klassische Harmonik und jazzige Improvisationen miteinander vereint. Seine Musik ist lebendig und vielseitig – mal sphärisch, mal rhythmisch – und lädt dazu ein, sich vollkommen in ihr zu verlieren.
Jedes Konzert wird zu einer musikalischen Reise, die durch die Freiheit der Improvisation ständig neue, überraschende Wendungen nimmt. Abgerundet wird das Erlebnis durch kleine Geschichten, die von der Mystik des Orients erzählen und die Musik auf besondere Weise ergänzen.
Musikalische Landschaften und mystische Geschichten zwischen Orient und Okzident
Irgendwo im Grenzgebiet zwischen Weltmusik, Klassik und Jazz zeichnet der in Istanbul geborene Gitarrist Mehmet Ergin mit seiner Musik ein universell gültiges Bild, das festgefahrene Wege verlässt und Grenzen und Barrieren einzureißen vermag. Mit sechs Jahren kam er mit seiner Familie nach Bremen. Mit 23 Jahren spielte er bereits mit Musikern wie Joachim Kühn, Albert Mangelsdorff oder Stu Goldberg.
Sein Album „Beyond the Seven Hills“ bei Universal Music bekam auf Anhieb eine Echo Nominierung für die „Beste Jazz Produktion“.
Zwei seiner Alben waren CDs der Woche bei Klassik Radio und waren über lange Zeit in den WorldMusic Charts der Musikwoche.
Mehmet nimmt seine Hörer mit auf eine musikalische Reise: Sphärisch, mystisch und rhythmisch verbindet er Elemente aus westlicher und orientalischer Musik, in die man abtauchen und sich verlieren kann.
„Ich möchte vor allen Dingen die Musik machen, die ich auch wirklich fühle, dazu Geschichten aus der orientalischen Mystik und persönliche Erlebnisse erzählen, und das Publikum zum fantasieren anregen“.
Er wird sowohl Neuheiten seines aktuellen Albums „The Levent Diary“, als auch Stücke seiner vorherigen Alben präsentieren.
Godemann Bauder Duo
Sonntag, 28. Juni 2026 | 16:00 Uhr
Beautiful Mind
Massoud Godemann (Komposition, Gitarre) & Gerd Bauder (Bass)
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Ein Konzertprogramm von klarer Linie, melodischer Tiefe und erzählerischer Spannung – kammermusikalisch verdichtet, rhythmisch lebendig und offen für die feinen Schattierungen des Augenblicks. Kompositionen von Massoud Godemann verbinden sich mit Interpretationen aus dem American und Latin Songbook zu einer eigenständigen, klaren Klangsprache.
Massoud Godemann zählt zu den eigenständigen Stimmen des deutschen Jazzgitarrenspiels. Amerikanisch geschult und von europäischer Klangästhetik geprägt, komponiert und improvisiert er in einer musikalischen Sprache, die Linie, Formbewusstsein und erzählerische Entwicklung verbindet. Sein Spiel ist von klanglicher Konzentration, melodischer Logik und einer feinen dynamischen Gestaltung geprägt. Kompositorisches Denken und improvisatorische Intelligenz greifen dabei ineinander.
In der Duo-Arbeit mit Gerd Bauder führt er den musikalischen Verlauf mit Präzision, Ausdruckskraft und einem klaren Sinn für Dramaturgie.
Gerd Bauder ist ein erfahrener, vielspielender Bassist, bekannt in Hamburg und Norddeutschland, geschätzt für Ton, Timing und musikalische Verlässlichkeit. Kritiken heben seine melodische Intelligenz, sein präzises Timing und seine Fähigkeit hervor, dem Ensemble eine stabile und zugleich flexible Basis zu geben. Sein Bassspiel verbindet Tiefe, Ruhe und klare Form. Der Ton ist warm, präsent und kultiviert; seine Linien tragen und strukturieren den musikalischen Verlauf mit großer Selbstverständlichkeit.
In der Duo-Arbeit mit Massoud Godemann gibt seine Spielweise dem Dialog Struktur, Balance und klare Richtung.
Lüneburger Shanty-Chor
Sonntag, 12. Juli 2026 | 16:00 Uhr
Shantys und Seemannslieder von der Waterkant
Lüneburger Shanty-Chor unter der Leitung von Heiko Fabig
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Sie lagen vor Madagaskar, sie kennen die Kneipe am Moor und der Hamburger Veermaster ist ihr Zuhause: am 12. Juli wird es maritim im Museum Lüneburg, denn der Lüneburger Shanty-Chor entert die Open-Air-Bühne!
Von “La Paloma” bis hin zu Liedern, so schön wie der Norden, haben sie viele Shantys und Klassiker von der hohen See im Gepäck. Und natürlich widmet sich der Lüneburger Shanty-Chor noch den wirklich wichtigen Fragen, nämlich: What shall we do with the drunken sailor?
Mathias Bozó
Sonntag, 26. Juli 2026 | 16:00 Uhr
Großes Kino am Piano – Lieder & Melodien aus 80 Jahren Filmgeschichte
Mathias Bozó (Gesang & Piano)
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Mathias Bozó ist in den letzten Jahren immer wieder positiv mit seinen Soloprogrammen aufgefallen. Er ist ein Vollblutmusiker und Allrounder. Wenn er spielt und singt, begeistert er durch Dynamik, Spiellust und Emotionalität. Er nimmt sein Publikum mit auf eine abwechslungsreiche und unterhaltsame Reise, dabei weiß er zu allem was er spielt und singt, charmant Anekdoten und Hintergründe zu vermitteln.
Das aktuelle Konzertprogramm umfasst die gesamte Zeit des Tonfilms. Es werden Melodien und Lieder sowohl aus Filmklassikern wie „der Clou“, „Casablanca“, „Dschungelbuch“ oder „der Pate“ zu hören sein, als auch von Filmen wie „die fabelhafte Welt der Amelie“, „Fluch der Karibik“, „Twilight“ oder „ziemlich beste Freunde“. Zudem gibt es eine bunte Titelmelodie- Auswahl von Serien ie „Pink Panther“ oder „die Muppets Show“.
Oceanys
Sonntag, 9. August 2026 | 16:00 Uhr
The Celtic Sunrise Concert
Matthias Steinhagen (Violine, Gesang), Steven Steinhagen (Gitarre, Gesang) & Michael Pass (Cajon)
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Oceanys ist mehr als eine Band – es ist ein Erlebnis für Ohren, Herz und Tanzbeine. Das Trio vereint Matthias Steinhagen (Violine, Gesang), Steven Steinhagen (Gitarre, Gesang) und Michael Pass (Cajon) zu einer kraftvollen Mischung aus Irish Folk, Country-Feeling und eigenen Stücken.
Beim Celtic-Sunrise-Konzert erwartet das Publikum bester Irish Folk, gefühlvolle Country Songs und eigene Lieder in einer mitreißenden, dynamischen Darbietung. Harmonische Violin-Kompositionen schmücken den Abend, während die bekanntesten Irish Pub-Songs sowie Klassiker von Johnny Cash und Willie Nelson zum Mitsingen, Tanzen oder einfach zum fröhlichen Mitklatschen einladen.
Mitreißende Reels und Jigs (irische Geigenstücke) treiben das Publikum an, erlebt einen Abend voller Wärme und musikalischer Vielfalt.
Junait
Sonntag, 23. August 2026 | 16:00 Uhr
Skopje (Klezmer & Balkantraditionals)
Clara Wigger (Klarinette), Karoline Kolditz (Gitarre), Lynn Hartfil (Kontrabass)
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Mal schwelgen die Musikerinnen in traditionellen Melodien, mal spielen sie mitreißende/wirbelnde Tänze und zwischendurch bricht immer wieder die Leidenschaft fürs Experimentelle durch: Junaït schaffen mit ihrer Musik eine Welt, in der kulturelle und stilistische Grenzen unwichtig werden, in der nur die Musik zählt.
Den drei Musikerinnen ist der Kontakt zum Publikum besonders wichtig, nicht selten laden sie zum Mitsingen, -klatschen oder -tanzen ein und reagieren mit ihren Improvisationen spontan auf das Publikum. Eine mitreißende Reise durch Osteuropa und den Balkan bis in den Nahen Osten ist so garantiert!
Im April und Mai 2024 begab sich das Trio auf eine sechswöchige Proben- und Konzertreise nach Südosteuropa. Um die musikalischen und kulturellen Traditionen dieser Region besser kennenzulernen und ihr Repertoire an Volksmelodien zu erweitern, bereisten sie Nordmazedonien, Bulgarien, Rumänien und Serbien. Dabei wurden die Musikerinnen vom Goethe Institut und der Förderergesellschaft der Musikhochschule Lübeck gefördert.
Im Anschluss an die Tour ergab sich den Musikerinnen die Möglichkeit einer CD-Produktion über das Skopjer Label PMGJazz. Das Debütalbum “Nachtbus” – stark geprägt von der Balkanreise – erschien im Dezember 2024 und wurde unter anderem durch ein Portrait von Deutschlandfunk Kultur gewürdigt.
Clara Wigger studiert bei Prof. Jens Thoben Klarinette an der Musikhochschule Lübeck. Ein Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit liegt in der Schnittmenge zwischen Weltmusik, Neuer Musik und improvisierter Musik. So assistiert sie dem renommierten Klezmer Klarinettisten Helmut Eisel regelmäßig bei Workshops und Festivals, konzertiert mit ihrem Weltmusikensemble Junaït im In- und Ausland und entwickelt eigene Projekte im Bereich der Neuen und elektronischen Musik. Sie ist Preisträgerin beim Possehl Preis für neue musikalische Aufführungskonzepte, Finalistin beim renommierten Silverstein Clarinet Contest, Stipendiatin der Kurt und Felicitas Vössing Stiftung und spielte u.a. auf Festivals der Opernfestspiele Heidenheim, der Frankfurter Gesellschaft für Neue Musik und bei „Clarinet & Friends“.
Karoline Kolditz wurde 2003 geboren und stammt aus der Nähe von Leipzig. Seit 13 Jahren lernt sie Gitarre und studiert seit Oktober 2022 Instrumentale und Elementare Musikpädagogik mit Hauptfach Gitarre an der Musikhochschule Lübeck. Im Rahmen ihrer bisherigen Ausbildung spielte sie in mehreren Wettbewerben (darunter ein erster Preis im Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“) und nahm an Meisterkursen (u.a. bei Prof. Thomas Müller-Pering) teil. Besondere Freude bereitet ihr das Orchesterspiel, so ist sie Musikerin im Landesjugendzupforchester Sachsen, im Bundesjugendzupforchester und im European Guitar and Mandolin Orchestra.
Lynn Hartfil, geboren 2002 in Hamburg, studiert seit 2020 Kontrabass bei Prof. Jörg Linowitzki und Prof. Sophie Lücke an der Musikhochschule Lübeck. Vorher sammelte sie bereits Erfahrungen in diversen Jugendorchestern, unter anderem dem Albert-Schweitzer- Jugendorchester unter der Leitung von Manfred Richter. Neben klassischer Musik beschäftigt sie sich mit Improvisation in der Neuen Musik und dem Bau elektronischer Instrumente. Sie entwickelte bereits mehrere eigene Projekte, zuletzt im Rahmen der Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik 2023. Dabei profitierte sie von der Arbeit mit Musiker*innen wie Nicola Hein, Nicolas Crosse und Corinna Eikmeier.
Matthias Steinhagen
Sonntag, 6. September 2026 | 16:00 Uhr
Welthits auf der Geige
Matthias Steinhagen (Geige)
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Die schönsten Hits der letzten Jahrzehnte, faszinierend interpretiert von Matthias Steinhagen auf seiner Geige.
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